Segeln als Therapie?

von Gundolf Oertwig am 06.10.2019 / in Pinwand

Vor Usedom

Segeltherapie gegen Depression, ein erster Selbstversuch:

Glücklich und etwas fett segelte ich noch bis letztes Jahr maximal entspannt so herum.

doch immer wieder zieht ein Sturm auf, wie hier in Anklam. Das ist Natur und kann bei richtiger Vorbereitung auch schön sein. Schlimm jedoch, sind Tiefs im Kopf, da kannst dich nicht anbinden, weisst nicht, wie damit leben, wann’s aufhört…

 

Eine tiefe Depression hat mich fest im Griff, kam leise im Schatten eines schönen Erlebnisses.

9 Wochen segelte ich im Sommer 2019 in der südlichen Ostsee, um mich auf dem Wasser wieder zu „erden“ und um zu mir zu finden. Abends, vor Anker fällt der Blick von der Reeling ins Wasser und sieht nichts Reales, nur Spiegelungen.

ganz so mit dem „Erden“ hat‘s auch einhand leider nicht geklappt. Ein Jahr Karussell der Emotionen sind doch nicht so einfach weg-zu-segeln…

Meine Route findet ihr hier: Route

Fazit: Auszeit-Segeln gegen die Depression ist Hilfe, reicht alleine jedoch nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.